Mediation als Konfliktklärung

(lateinisch „Vermittlung“) ist eine  Möglichkeit der außergerichtlichen Lösung eines  Konfliktes.  Die Konfliktparteien erarbeiten mit Unterstützung eines Mediators eine freiwillige und einvernehmliche Lösung, die ihren Interessen entspricht.  

Der Mediator tritt dabei nicht als Vertreter der Interessen einer der beiden Konfliktparteien auf, sondern ist für die Durchführung eines strukturierten Verfahrens verantwortlich und trägt auf diese Weise zur Lösung des Konfliktes bei.

 

Mediation zur Konfliktvermeidung

Oftmals lassen sich spätere Streitigkeiten vermeiden, wenn man nur frühzeitig den Stier bei den Hörnern packt und die Unklarheiten regelt. Dies gilt für ungeklärte Situationen in Teams, zwischen Eltern und Kindern beim Thema Erbe, für Regelungen, die vor einer Hochzeit anstehen könnten, für unklare Vermögensangelegenheiten und viele weitere Themen. In einer Mediation werden die unterschiedlichen Interessen beachtet, die persönlichen Beziehungen geklärt und rechtliche Regelungen erarbeitet, die eine sichere Zukunftsplanung ermöglichen. Je mehr Klarheit besteht, um so weniger Streit gibt es. Oft führt jedoch die Sorge des möglichen Scheiterns beim Anpacken unangenehmer und schwieriger Situationen zum Stillhalten, wie schon der römische Philosoph L.A. Seneca vor ca. 2000 Jahren vermutete:

 

"Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer."