Wo Menschen miteinander schaffen, machen sie sich manchmal zu schaffen.

Wenn man im Beruf weiter miteinander auskommen soll...

Innerbetriebliche Mediation

Offene oder verdeckte innerbetriebliche Konflikte - zwischen einzelnen Personen, innerhalb von Teams oder zwischen Teams - verringern die Produktivität des Unternehmens. Möglicherweise gelingt eine Deeskalation durch interne Gespräche  im frühen Stadium des Konfliktes, wobei für beide Streitparteien eine akzeptable Lösung gefunden wird. Gelingt dies nicht, verhärten sich die Fronten und oftmals zieht der Konflikt weitere Kreise bis hinein in andere Abteilungen. Es wird endlos debattiert oder gar nicht mehr miteinander kommuniziert.

 Innerbetriebliche Mediation kann hier die positiven Aspekte des Konfliktes herausarbeiten und durch Einnahme des systemischen Blickwinkels Veränderungen anregen, die zur Klärung des Konfliktes beitragen. Alle Beteiligten werden wieder handlungsfähig, können offen miteinander reden und zusammenarbeiten. Nach der Konfliktdiagnose und -bearbeitung kann eine gezielte Konfliktprävention die Unternehmenskultur prägen und das Unternehmensklima nachhaltig verbessern.

Mediation zwischen zwei Unternehmen

Bei Konflikten zwischen Unternehmen, z.B. bei unterschiedlichen Auffassungen über Gewährleistungsansprüche, Mängelanzeigen oder Vertragsunklarheiten kann eine Mediation eine schnelle und kostengünstige Alternative zu einem Gerichtsprozess sein. Durch die Win-Win-Orientierung der Mediation können die Geschäftsbeziehungen erhalten bleiben und negative Schlagzeilen vermieden werden.

Unternehmensnachfolge

Wird ein Unternehmen an einen oder mehrere Nachfolger übergeben, stellen sich verschiedene Fragen rechtlicher, betriebswirtschaftlicher und steuerlicher Natur. Darüber hinaus spielen die Interessen der beteiligten Personen eine mindestens genau so große Rolle.

Da ist der bisherige Unternehmenschef ,  der eine Idee davon hat, wie das Unternehmen weiter geführt werden sollte. Da sind die Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden des Unternehmens, die ein Führungswechsel eventuell verunsichert. Und da ist der Nachfolger, der seine eigenen Visionen mitbringt, die er verwirklichen möchte.

Aus dieser spannenden, aber auch spannungsgeladenen Situation heraus, können sich die unterschiedlichsten Konflikte ergeben. Allen gemeinsam ist ihre Sensibilität: Oft geht es um Firmeninterna, den guten Namen und das Ansehen des Betriebs oder die Akzeptanz des neuen Chefs durch die Belegschaft oder die Geschäftspartner. Gerichtliche Entscheidungen und Regelungen könnten diese wichtigen Beziehungen erheblich stören oder dem Ansehen der Firma schaden. Hier bietet die Wirtschaftsmediation, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet und die Interessen aller Beteiligten gleichermaßen berücksichtigt, viele Vorteile. Sie erlaubt den Parteien, ihre Interessen, aber auch ihr Gesicht zu wahren und gemeinsam eine für ihren individuellen Fall optimale Lösung zu erarbeiten. Der neutrale Wirtschaftsmediator hilft dabei, dass Unstimmigkeiten gar nicht erst aufkommen, sondern zu einer einvernehmlichen Lösung führen, die übrigens auch rechtlich bindend sein kann. So werden Konflikte in der Regelung der Unternehmensnachfolge schnell, individuell, zeit- und kostensparend gelöst – und zwar so, dass sich alle Beteiligten anschließend noch in die Augen sehen und vor Mitarbeiter, Kunden und Partner treten können.